Bester Nachwuchsbrauer 2019

Teresa Seidl ist Münchens beste Nachwuchsbrauerin 2019!

Am 09.05. fanden die Münchner und Südbayerischen Meisterschaften der Brauer und Mälzer statt. Austragungsort war die Städtische Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe am Simon-Knoll-Platz in München. Den ersten Platz belegte Teresa Seidl von Paulaner, die damit die beste Nachwuchsbrauerin Münchens uns Südbayerns ist. Auf Platz Zwei und Drei unter den Münchnern kamen Cornelius Drescher von Augustiner und Florian Patzek von Spaten-Franziskaner.

 

Von ca. 100 Brauer-und Mälzer-Azubis Münchner und Bayerischer Brauereien hatten sich zehn für die Meisterschaft qualifiziert, die seit 1999 von der Simon-Knollschule i Verbund mit dem Verein Münchner Brauereien und den südbayerischen Brauereien und Mälzereien jährlich durgeführt wird. Die Meisterschaft umfasst eine schriftliche Prüfung, bei welcher die Teilnehmer neben brautechnischen auch Fragen auch zur Geschichte des Münchner Brauwesens beantworten müssen, sowie den praktischen Teil, bei welchem die Teilnehmer Ihr handwerkliches Können unter Beweis stellen müssen. 2019 lautete die Aufgabe, ein Münchner Dunkel zu brauen. Verkostet und beurteilt wurden die zehn Prüfungsbiere von Braumeistern, Technikern und Geschäftsführern der Brauereien, Mälzereien und Hopfenbetriebe. Blindverkostung, Laboranalyse sowie ein ausdifferenzierter und komplexer Kriterienkatalog  stellten die maximale Objektivität der Prüfung sicher.

Teilnahme an sich ist eine Auszeichnung

Anschließend wurden die Teilnehmer im Rahmen einer Feier geehrt. Zusätzlich zu Urkunde, Medaille und eigenem Zapfzeug erhielten die drei Gewinner Prämien, Theresa Seidl als „Beste Nachwuchsbrauerin Münchens“ zusätzlich die Option auf ein Doemens Stipendium. Eine offizielle Ehrung wird ihr nochmals im Juni im Rahmen des Münchner Brauertages zuteil, der traditionsreichen „Freischlagung der Jungbrauer“ durch den Oberbürgermeister. Schulleiter Gernot Raab und der Vorsitzende des Vereins Münchner Brauereien Andreas Steinfatt würdigten die herausragende Leistung aller Teilnehmer und betonten jeweils die Bedeutung der Meisterschaft, zu welcher nur die Jahrgangsbesten unter den Azubis zugelassen seien, was die Teilnahme an sich schon zu einer Auszeichnung mache.