Münchner Brauertag

Preueid und Freischlagung am Odeonsplatz – München feiert seine Jungbrauer

Mit etwa 800 Gästen haben die Münchner Brauereien den Münchener Brauertag auf dem Odeonsplatz begangen. Mit diesem Festtag feiern Stadt und Brauereien traditionell ihre Jungbrauer für deren erfolgreich beendete Lehrzeit.

28 Jungbrauer

Vier Jungbrauerinnen und 24 Jungbrauer ließen sich von Oberbürgermeister Dieter Reiter feierlich mit der Ferula „freischlagen“. Knapp 4000 Liter Freibier schenkten die Brauereien rund um den Odeonsplatz aus. Beim Ehrenempfang im Hofbräuhaus wurden anschließend die besten Nachwuchsbrauer ausgezeichnet.

Pferdegespanne und Münchner Kindl

Brauereigespanne, Schäfflertanz und Münchener Kindl, feierlicher Gottesdienst in St. Peter und anschließender Festzug – so feiern die Münchner Brauer alle zwei der wichtigsten Erfolgsgrundlagen des Münchner Bieres: Ihren sehr gut ausgebildeten, hochmotivierten Brauer-Nachwuchs und das Münchner Reinheitsgebot von 1487.

Zum Jubiläum ein besonderer Ort

Schauplatz war anlässlich des Jubiläums des bayerischen Reinheitsgebotes erstmals der Odeonsplatz. Mehr als 800 Gäste, darunter 600 Mitarbeiter der Brauereien, wohnten der feierlichen „Freischlagung“ durch den Oberbürgermeister bei. Einem Ritterschlag gleich ließ Dieter Reiter die Ferula – das historische Erkennungszeichen der Brauerzunft – auf die Schultern eines jeden Jungbrauers niedersinken. Anschließend verpflichteten die Brauer mit der Erneuerung des „Preueides“ ausdrücklich auf das Münchener Reinheitsgebot von 1487.

Zwei ganz besondere Jungbrauer

Für Ihren erfolgreich absolvierten Braukurs wurden außerdem Dieter Reiter selbst und Andreas Steinfatt, Vorsitzender des Vereins Münchener Brauereien, als „Münchener Brauburschen“ freigeschlagen – augenzwinkernd von Professor Ludwig Narziß, dem ehemaligen Leiter der Lehr- und Versuchsbrauerei Weihenstephan.